Alabaster-Skulptur des bekannten
Diskuswerfers von Myron aus dem Jahre 450 v.Chr. Heute ist die klassische griechische
Skulptur mit ihrer starken Ausprägung des kraftvollen Körpers nach dem griechischen
männlichen Schönheitsideal im Museo Nazionale Romano in Rom zu besichtigen.
Siegeswillen und vollkommene Konzentration zeichnen die verschollene Statue des Myron aus,
die der griechische Bildhauer im 5. Jh. v. Chr. schuf. Römische Kopien wie dieser ist es
zu verdanken, dass diese Siegesstatue bis heute weltbekannt ist. Das aus Bronze gefertigte
Original wurde um Christi Geburt herum erstellt. Myron, ein am Beginn der Klassik tätiger
griechischer Bildhauer, fand den fruchtbaren Moment für die Bewegungsillusion. Bei seinem
berühmten Diskuswerfer wählt er den einzigen Augenblick der Ruhe (den "toten
Punkt") zwischen den gegenläufigen Schwungbewegungen des Wurfes. Eine Kopie befindet
sich im Thermenmuseum (ehemals Palazzo Lancelotti) in Rom.
Der
Wurf mit der 2 kg schweren Scheibe - bei den Damen wiegt sie übrigens nur 1 kg - ist den
glattgeschliffenen Wurfscheiben der alten Griechen nachempfunden. Der Diskuswerfer von
Myron ist ein Beweis dafür, dass Diskuswerfen neben Lauf und Sprung zu den ältesten
Sportarten zählt. Die Wurfscheibe wurde Diskos, der Werfer Diskobolos genannt. Das Werfen
mit dem Diskus war bei allen Olympischen Spielen seit 708 v.Chr. eine Wettkampfübung des
Mehrkampfes (Penthatlon). Homer berichtet in der Illias und in der Odysse vom
Diskuswerfen. Funde von Disken in Griechenland deuten auf Gewichtsschwankungen von 1* kg
bis 7 kg hin.
Alle Figuren stehen auf den
Abbildungen auf verschiedenen Sockeln. Die Sockel gehören nicht zum Lieferumfang, können
aber extra bestellt werden. |